Bremsen ist superwichtig. Noch wichtiger ist, daß die Bremsen funktionieren. Unsere ersten Runden mit unserer eigenen Kart durften wir natürlich nicht zwischen den Leihkarts machen, denn wir hatten ja über 30PS und die leihkarts nur 6PS oder 9PS.
Das war dann zu gefährlich. Wir sollten zwischen den Rennkarts fahren - das war dann uns wieder zu gefährlich, da wir ja keinerlei Praxis hatten und die Rennkarts ja doch wesentlich flotter und aggressiver um den Kurs heizten, als wir uns bisher vorstellen konnten.
Wir stellten fest, daß wir zwar Gas geben konnten - und es ging auch richtig vorwärts - aber wir bremsten viel früher vor den Kurven, als die Renner. Damit wir uns und die Renner vor div. Ausweichmanövern und Kollisionen schützen können, wurde eine Bremsleuchte montiert. So konnten sich die Renner schon frühzeitig an unsere Üngeübtheit auf der Bahn gewöhnen.
Mit EVO-1 brauchten wir die Leuchte noch wirklich, denn die stolzen 120kg wurden mit nur einer Bremse verzögert. Hinzu kam, daß wir keine Ahnung vom Einstellen des Fahrwerks und steinalte Reifen hatten. Und um richtig gute Leuchtkraft zu haben, wurde eine Kfz-Nebelschlußleuchte genommen ;-)
Ein kleiner Taster vorn am Bremshebel speiste die Leuchte aus dem abgespeckten Bordnetz der geschlachteten RD250lc.
Später dann bei Evo2 hatten wir denn schon bessere Bremswirkung und konnten auch besser fahren. Ab jetzt war das Ding eigentlich nicht mehr erforderlich, denn wir stellten kein "unkalkulierbares Risiko" mehr für die Renner dar. Trotzdem blieb die Bremsleuchte - sozusagen als Markenzeichen.
In der neuesten Version hat sie keine Glühfadenbirne mehr (die Vibrationen und Stöße fürhren zu einem erheblichen Birnenverbrauch), sondern besteht aus vielen superhellen LEDs.